Juneau


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Pink Ladys Life.

 



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Kiffen

Ich habs getan. Eigentlich hatte ich es erst im Sommer geplant, aber gestern ist es nun mal passiert. Ich habe gekifft, war breit. Was hat mich dazu getrieben? Die Neugier, ich wollte einfach mal eine neue Erfahrung machen. Schon länger war ich auf dieses Gefühl richtig scharf. Ich würde nicht sagen, dass die tatsächliche Empfindung mich enttäuscht hat, aber es war anders als erwartet. Ich stand zwischen eine Gefühl, dass ich alles schaffe und der Angst, jeden Moment einen Panikanfall zu bekommen, weil mein Herz so doll geschlagen hat. Ich bin mir nicht sicher ob ich Gras als positiv oder negativ einschätzen soll. Es war wie eine Gradwanderung, bei der ich jeden Moment in den Abgrund hätte runterfallen können oder vor Freude in der Luft schweben.
21.4.13 11:35


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Sex!

Die Schule hat wieder angefangen und zwar mit voller Wucht. Meine Hoffnung auf die Gnade der Lehrer wurde schon am 2. Tag zerstört als ich eine 5 in Chemie bekommen hab und erfahren hab, dass mein Exfreund eine neue Nummer hat, die er jedem ausser mir gegeben hat. War also ein richtig beschissener Tag. Dafür hat sich was mit meim Ex besten Freund getan: Wir schreiben wieder und irgendwie haben wir so ein knistern zwischen uns. Es gibt immer noch so eine Spannung zwischen uns die ich einfach nicht beschreiben oder gar abstellen kann. Da ich im Moment ziemlich crazy drauf bin, könnte ich mir sogar vorstellen wieder was mit ihm anzufangen, auch wenn ich weis, dass es falsch wäre. Ich habe im Moment einfach eine so grosse sexuelle Lust, dass mir alles andere und die Folgen die daraus resultieren können, egal sind. Ich will Sex haben. Ich hab das Verlangen nach etwas dreckigem, unmoralischem, verbotenen und geheimen.
11.4.13 17:54


Liebe

Es gibt eine Zeit in meinem Leben, die würde ich am Liebsten streichen. Alles hat circa vor einem Jahr angefangen, als ich mit meinem damals besten Freund eine Rumhau - Beziehung angefangen habe. Ich hatte das Gefühl als wären wir Seelenverwandte, wir hatten viele unbeschreibliche Momente, die man als Magic Moments bezeichnet. Wir standen uns extrem Nahe, er wusste alles von mir und anfangs lief auch alles gut, doch irgendwann wollte ich mehr. Ich kann dieses Gefühl nicht beschreiben, weil ich einerseits mehr als Freundschaft empfand, andererseits aber nicht in in verliebt war. Ich bedrängte ihn zu sehr und wurde emotional abhängig von ihm. Als das zu heftig wurde, lies er mich fallen. Für mich brach eine Welt zusammen. Ich fing an mich selbst zu hassen und fiel in ein Loch. Ich war alleine. 4 Monate lang war mein Alltag weinen und kämpfen, jeden beschissenen Tag. Ich war emotional verkrüppelt, bis ich meinen Exfreund Philipp kennen lernte. Er war von Anfang an da, ihm konnte ich alles erzählen, er verstand mich und war immer für mich da. Sogar die Sache mit meinem Besten Freund, von der bis jetzt nur eine Hand voll Personen wussten, vertraute ich ihm an. Bei ihm konnte ich so sein wie ich war, er hat mich von meiner ewigen Trauer befreit. Er verliebte sich in mich, ich brauchte noch Zeit er gab sie mir, ich verliebte mich auch in ihn, wir kamen zusammen. Ich war seit Monaten endlich wieder richtig glücklich, konnte wieder richtig lachen. Er heilte mich, war mein Retter. Dann fing er auf einmal an zu zweifeln, grundlos. Wir machten eine Pause. Ich zitterte mehrere Tage, weinte viel. Dann die Erlösung: Er entschuldigte sich, weil er gemerkt hatte, dass er nicht ohne mich konnte und alles war wieder in Ordnung. Das Funkeln in seinen Augen war wieder zurück. Ich dachte jetzt wird alles gut, wurde aber heftig enttäuscht als er 4 Tage später am Telefon endgültig Schluss machte. Wieder brach meine kleine, heile Welt zusammen und das Gefühl nicht zu genügen breitete sich in mir aus. Ich fühlte mich wie der letzte Abschaum. Den restlichen Abend und die Nacht weinte ich. Ich konnte es noch gar nicht richtig begreifen. 2 Tage später bat ich ihn nochmal um eine Aussprache, er willigte ein. Wir redeten, ich weinte, schüttete ihm mein Herz aus und er war eiskalt. Wieder zerbrach ein Teil von mir. Ich versuchte mich von ihm zu entfernen, doch es klappte nicht. Wir verstanden uns noch gut, umarmten uns noch. In den Ferien schrieb er, dass er mich vermisst, ich erwiderte es, er meinte es nur freundschaftlich. Als ich betrunken war rief ich ihn an, wir wollten uns treffen, er meldete sich nicht mehr. Er fing an nicht zu den Tanzstunden zu kommen, ohne mir bescheid zu sagen. Jetzt beachten wir uns nicht mehr. Kein Blick mehr, gar nichts mehr. Wir ignorieren uns. Es ist so, als hätte unsere gemeinsame Zeit nie existiert. In meiner Traumwelt lebt das "Wir" noch. Ich schließe die Augen, bin für einen Moment unsterblich. Ich liebe ihn immer noch. Ende.
2.4.13 21:57


Abgestürzt

Scheisse, so wollte ich mich eigentlich nie wieder fühlen. Ich sitze zusammengekrümmt auf dem Boden, mein Kopf hängt über der Kloschüssel. Ich fühle mich hundeelend, mir wird schwindelig, alles dreht sich und ich muss mich übergeben. Ich schlafe ein, wache aber wieder auf weil ich mich übergeben muss. Ab und zu kommt Mala herein und schaut nach mir. Ich schwöre mir nie wieder so viel Alkohol zu trinken! Gestern wars mal wieder so weit: ich bin total abgestürzt, obwohl alles eigentlich richtig harmlos angefangen hat. Nachdem Mala das ganze Wochenende bei mir gewohnt hat und wir zum Vorglühen zu einer Freundin gefahren sind, sind wir gestern zur Musikakademie nach Hammelburg aufgebrochen um den Auftritt von Malas Freund anzuschauen und dann noch ein bisschen zu feiern. Beim Vorglühen dachte ich noch, dass das ein ganz normaler Abend wird, da wir nicht wirklich viel getrunken hatten. Daraus wurde nichts. Nach dem Konzert begannen wir zu trinken, bis wir stark beschwipst waren. Dort hätte ich schon aufhören sollen, aber so schlau bin ich nun mal nicht. Auf jeden Fall hab ich weiter gemacht und es war auch noch alles in bester Ordnung, bis ich den Flash einer Selbstgedrehten unterschätzt habe und in der Toilette zum Übergeben gelandet bin. Sogar die Campleiterin hat mitbekommen was los war. Der Versuch nicht aufzufallen ist kläglich gescheitert.
1.4.13 22:28


Aufräumen

Irgendwie fühlt sichs echt gut an, in seinem Zimmer zu sitzen und zu wissen, dass jetzt alles sauber ist. Nach meiner heutigen Putzaktion, die echt mal wieder nötig war, strahlt mein Zimmer vor Sauberkeit. Aufräumen hat sowohl negative als auch positive Seiten, wie ich heute gemerkt habe. Positiv: Ich hab eine echt coole Uhrenkette gefunden und da ich nicht weis, wem sie gehört, behalte ich sie einfach. Negativ: Ich hab ein Kondom von Philipp in meiner Erinnerungsbox gefunden. Wir haben hatten zwar kein Sex, aber irgendwie ist das ein Symbol, für unsere gemeinsame Zeit. Ich musste mich echt beherrschen nicht in Tränen auszubrechen. Das Kondom ist wie ein gemeinsames Bild auf dem man glücklich war, auch wenn es nur einen Ausschnitt zeigt, gehört es dazu und lässt den Schmerz in dir hochklettern. Man könnte es auch mit einem Gutschein vergleichen, den man nie eingelöst hat: Er ist immer da und erinnert dich an das, was war, auch wenn er nicht verwendet wurde.
28.3.13 18:57


Normal

Die letzen Tage ist irgendwie nicht viel passiert, weshalb ich den Blog ein bisschen vergessen hab. Ich schäme mich ja schon. gestern hab ich bei Mala geschlafen und heute war ich dann noch bei Kilian. Kilian ist auch so ein Kapitel für sich. Ich mag ihn echt gern, aber nur wenn er nicht stooned oder betrunken ist. Trotzdem stehen wir uns ziemlich nahe. Weil ichs geschafft habe meine Mum zu überredet, dürfen morgen Xaver und Toni bei mir schlafen. Bin mal gespannt wie das wird, bestimmt lustig. Grade habe ich ein paar Bilder gemacht wo ich pinken Lippenstift trage. Ich wollte ultra erotisch schauen, aber irgendwie hab ich das nicht so drauf, echt deprimierend. Im Moment denk ich viel an Philipp, weil er gerade eine Woche Sturm hat und wir zu dem Zeitpunkt, als wir noch zusammen waren, geplant haben, dass ich bei ihm schlafe. Wir reden jetzt mittlerweile seit mehreren Wochen nicht mehr miteinander und er fehlt mir jeden Tag. Ich versuche mich abzulenken mit meinen Freunden, aber sobald ich wieder allein bin, fehlt er mir wieder. Komisches Leben.
26.3.13 23:32


O Mutter!

Warum akzeptiert sie einfach nicht dass ich mein eigenes Leben führen will? Ständig verbietet sie mir irgendetwas und ich bin die, die sich dann schlecht fühlt, weil mein Leben darunter zu leiden hat. So hat sie mich zum Beispiel nie bei meinem Exfreund schlafen lassen, bzw durfte er auch nie bei mir schlafen. Ich meine, ich bin ein aufgeklärter Mensch und mache keine Dummheiten und wenn ich welche machen wollte, hätten wir sie genauso am Tag durchführen können. Wenn sie mir das erlaubt hätte, wären wir vielleicht noch zusammen. Das hört sich richtig doof an, aber bei meinen besten Freundinnen dürfen auch die Freunde da schlafen und die sind echt glücklich. Oder jetzt darf mein Kumpel am Dienstag wahrscheinlich nicht bei mir übernachten, obwohl wir nicht mal allein sind, weil noch eine gute Freundin dabei ist. Also wo ist das Problem? Ich versteh es nicht, was daran anders sein soll, wenn ein Freund da schläft, als wenn eine Freundin übernachtet! Warum muss sie sich so anstellen? Da ist es doch klar, dass in unserer Gesellschaft immer ein Verständnissproblem zwischen Jungen und Mädchen herrschen wird, weil ihnen einfach die notwendige Zeit, in der sie etwas unternehmen können fehlt. Ich meine, bei jemandem zu übernachten ist schon irgendwie ein wichtiger Teil einer guten Freundschaft. Wann lässt sie mich endlich mein eigenes Leben leben und meine eigenen Erfahrungen machen? Auch die Ausrede, dass sie mich vor Fehlern beschützen will, bringt mir nichts, denn ich will Fehler machen, denn nur wer gelitten hat kann andere verstehen, sich seine Meinung bilden und seinen ganz eigenen Charakter entfalten.
24.3.13 21:31


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